Wie alles begann ?

Herr Ulmer, ein ehemaliger Betreuer des Sportvereins in Tower Block Village, lud einige seiner Fußballspieler zu seinen Kumpels in einen Ort zwischen Köln und Leverkusen, bei Bergisch Gladbach, ein. Dort vereinbarte man ein Kneipenfreundschaftsspiel zwischen den beiden Stammkneipen der Orte. Nach dem genialen Fußballspiel, welches mit dem etwas eigenartigem Ergebnis von 6:6 endete war noch eine „Riesenparty“ in der Kneipe in dem Ort zwischen Köln und Leverkusen, bei Bergisch Gladbach, angesagt. Am nächsten Tag fuhren die Gäste aus Tower Block Village wieder gemütlich nach Hause. Als Gegenleistung war im Jahr 2002 natürlich ein Rückspiel auf dem Sportplatz in Tower Block Village geplant, welches Herr Ulmer zusammen mit dem Wirt "Seeräuberopa Fabian" organisierte. Eines Abends wurden die wichtigsten Punkte in der Kneipe besprochen und es schien so als wäre alles geklärt. Es wurde ein Bierwagen organisiert, der Jäger vom Ort grillte ein Spanferkel, die Sportheimscheffin und das goldene Ohr kümmerten sich um die Küche, Mr. Hintenrum machte die Aufstellungen beim Fußball und Picco und Schorsch sollten wie immer für die musikalische Unterhaltung sorgen, jedoch kümmerte sich keiner der Beiden um Musik. Als wir einige Tage später zu später Stunde in die Kneipe kamen, stritten sich der Seeräuberopa Fabian und Herr Ulmer ziemlich heftig wegen dem sogenannten „Sau am Spieß – Fest“. Ich glaube die hatten so ein bisschen ein Geldproblem. Jeder wollte irgendwie ein Gewinn mit dem Fest machen. Der Streit war so ernst, dass wir zuerst gar nichts zu trinken bekamen. Die anderen Gäste in der Kneipe lachten schon ein bisschen darüber. Der Knaller war dann das Zitat des Seeräuberopa Fabian, der hinter der Theke stand und mit dem Finger auf Herrn Ulmer zeigte. Er sagte: „Herr Ulmer, ich mach sie so fertig, sie können nur noch Käse verkaufen!" Diesen Satz sprach er so genial mit seiner tiefen Stimme aus, dass wir uns das nur merken konnten. Heute ist das Käseverkaufen unser Motto und bekleidet uns im Leben. Seit diesem Abend sind wir fünf eine richtige Gemeinschaft geworden und leben nach dem Prinzip des Käseverkaufen. Kurze Zeit später starteten wir sogar unter dem Teamnamen „Käseverkaufen“ bei einem Fußball-Mitternachtstunier und belegten einen überraschenden, aber doch verdienten zweiten Platz. Dank Zinger sind wir mit Käseverkaufen auch im Internet vertreten.



Schorsch Häfner 3.11.2002